Auf großer Fahrt …
… ist real wie virtuel ein überdimensioniertes Papierschiffchen entlang der nordeuropäischen Kultivierungs-, Kolonialisierungs- und Versorgungswasserstraße Elbe über anliegende Dörfer, Gemeinden und Städte inclusive dessen kunstkontextueller Rekultivierung bis ans Ende der Welt. Über das Projektimmanente ‘Logbuch’ auf dieser Seite kann die Reise des Schiffes, der aktuelle Standort und die Navigation bei täglicher Aktualisierung verfolgt werden.


Am 7. August 2007 um 08:52 Uhr
Ahoi!
Frank Bölter ist ein Künstler, der macht, was er sagt. Wer sich also schwer tut, die Geschichte mit dem Papierschiff zu glauben: Nur Mut. Im westfälischen Bünde hat er ein ausgewachsenes Einfamilienhaus aus Wellpappe gebaut - nicht alleine, die Nachbarschaft hat mitgemacht. Und so läuft das eben, er fängt an, andere machen mit, am Ende klappt das.
Beste Grüße an alle Elbanwohner
und natürlich an den Papierschiffskipper
Christoph Mörstedt
wünscht gute Fahrt
Am 21. August 2007 um 16:15 Uhr
AlleZeit Gute Fahrt
bis an s Ende der Welt
und darueber hinaus !!!
Ralph
Am 22. August 2007 um 12:07 Uhr
Tolle Idee!Wann seid ihr in etwa Höhe Over/Bullenhausen ? Möchten euch gern zu jubeln!Ahoj
Am 24. August 2007 um 08:17 Uhr
Habe gestern die Härte der vielen Gesetze unseres Landes erlebt, bin traurig , daß so wenig Freiheit möglich ist. Viel Freude trotz alledem bei weiteren Objekten und Projekten, vielleicht in Alt Garge ,Hauptstrasse 7?
Galerie: So. Schön 05854 772
ist für jede Idee zu begeistern.
Gruß Sonja Hinrichs
Am 24. August 2007 um 15:39 Uhr
Ahoi Frank!
Habe gerade per Spiegel online von Deinem neuesten Papierschiffprojekt erfahren.
Wünsche Dir alles Gute, immer eine Handbreit Wasser unterm Boot…und nicht soviel Streß mit den öseligen dt. Behörden und den pseudo-technisch versierten Besserwissern (so!) - dat Ding schwimmt schon…
Liebe Grüße, hoffentlich bis bald mal wieder, viel Erfolg,
Thomas
Am 24. August 2007 um 21:51 Uhr
Ganz toll,
inzwischen leider behördlicherseits (mittels letzter Ölung ?) abgesegnet/gesoffen.
Wenn Du trotzdem bei Donaukm 2370 vorbeikommst (starte einfach in Regensburg), wirst Du mit einer bayrischen Brotzeit versorgt werden, welche dem künstlerischen Rang Deiner wundervollen Aktion entspricht.
Weiterhin frohes Falten (Galileo wurde auch erst nach 500 Jahren behördlicherseits akzeptiert),
Uli Laube
Am 25. August 2007 um 02:15 Uhr
Tach auch,
haben KON TIKI , RA und all die andern Binsen- /Balken- und sonstigen “Boote” eigentlich ein Schwimmfähigkeitszeugnis gehabt?
Gruß Und Erfolg
Michael
Am 25. August 2007 um 16:05 Uhr
welche art der unterstützung braucht ihr,
damit die fahrt doch noch weitergeht?
das war doch nicht wirklich schon das ende der reise!!!
Am 25. August 2007 um 22:21 Uhr
Bölters Boot ist ein Forschungsschiff, dessen Schwimmfähigkeit bis Cuxhaven reichen sollte, so wie die “Otto Hahn” der atomenergiebetriebene Forschungsdampfer der einstigen GKSS (Gesellschaft für Kernenergieverwertung in Schiffbau und Schifffahrt )im benachbarten Geesthacht. Die unrühmliche Geschichte des Forschungsreaktors der im konkreten Verdacht steht das weltgrößte Kinder-Leukämiecluster hervorgerufen zu haben ist in unmittelbarer Nähe. Alle Untersuchungskommissionen seit 1990 beklagen die BEHINDERUNG ihrer Arbeit DURCH BEHÖRDENSTELLEN. In unserer bürokratischen und ordentlichen Gesellschaft fehlen z.B. Einsatzunterlagen der Feuerwehr bei einem Brand in der GKSS ….. Ich wünsche mir von den Künstlern eine politischere Position bei ihren Aktionen und Arbeiten in einer so brisanten Nachbarschaft. Dieses Papierboot von F. Bölter könnte eine ganz neue Aufmerksamkeit in unserer Region hervorrufen, dieses andauernde menschliche Drama im Kopf zu behalten. Er sollte jetzt vielleicht die GPKS (Gesellschaft für Papier und Kinderarbeit im Schiffbau) gründen.
Die BEHÖRDE ZEIGT MUSKELN in jedem Fall.
Dieses Projekt ist das ästhetisch gelungene Werkzeug, hoffentlich die Basis für Weiteres.
Ich wünsche Frank Bölter viel Erfolg auf diesem Weg.
Am 27. August 2007 um 15:53 Uhr
… an dieser Stelle möchte ich gerne auf den dänischen Künstler Peter R. Callesen verweisen, der vor einigen Jahren in Dänemark und erst in diesem Jahr im Rahmen der Biennale in Venedig mit over-size Papierbooten arbeitete. In der gerade zu Ende gegangenen Ausstellung “fish&ships” im Kunsthaus Hamburg war eine Videodokumentation dazu zu sehen.
Am 29. August 2007 um 15:29 Uhr
Ihre Aktion habe ich mit großem Interesse verfolgt. Schade, dass die Bürokratie ‘Oberwasser’ hat. Ich glaube, ich habe das kleinste Papierschiffchen zumindest Norddeutschlands gefaltet: 0,7 cm. Ob die Bürokratie da etwas dagegen hat?
Alles Gute, Michael Brunehöver
Am 30. August 2007 um 14:30 Uhr
Mensch Frank, dagegen war das Papphaus in Bünde behördlicherseits ja ein Kinderspiel…
Beste Grüße aus OWL! Florian.
Am 19. September 2007 um 21:09 Uhr
Ahoi!
Mit grossem Interesse habe ich, in meinen Ferien, in der Zeitung die Vorbereitung verfolgt. Schade ist die Reise “bis ans Ende der Welt” so frühzeitig verhindert worden. Grandiose Idee. Ich freue mich jetzt schon auf das nächste Projekt. Schot- und Mastbruch.
Liebe Grüsse aus der Schweiz. Holger Kleischmantat
Am 24. Oktober 2007 um 09:20 Uhr
nach mehrtägiger Mitarbeit beim Bau des Papierbootes
und der Planung der Reise “bis ans Ende der Welt” bin
ich als vorgesehener Schiffsführer immer noch etwas enttäuscht,
daß die Reise schon zu Beginn abgegrochen werden mußte ……
Wenigstens den verhältnismäßig ruhigen Stromteil der Elbe von
Lauenburg bis Geesthacht hätte ich gern mit Herrn Bölter an
Bord meines Bootes DON absolviert. Dann hätte man weiter
sehen können ………
Trotzdem hat alles viel Freude und Spass gemacht; Es war ja
schon ein etwas ungewöhnliches Vorhaben.
Ich freue mich darauf, Herrn Bölter anlässlich der Finissage im
Künstlerhaus Lauenburg wieder zu treffen und wünsche ihm
und allen Beteiligten schon jetzt für die Zukunft alles Gute !!!
Jon Manshardt, Schiffsführer des Motorbootes DON