Riesenpapierschiffchen falten auf der Hitzler Werft
15./16. August 2007
nachdem gestern die große Tetra-Pak-Papierfläche geschweißt wurde, konnte am heute das Papierschiff gefaltet werden. Das sperrige Material, insbesondere die komplizierteren Faltschritte scheinen schwieriger als erwartet. “Ganz schön anstrengend”, meint Arian nach 2 Stunden, “Und jetzt reicht’s auch!”.
Schiffsbauer:
Jule
Arian
Harun
Harald
Jon
Katharina
Frank
Werfti ‘Pavel’: “Am Ende der Welt, da war ich auch noch nicht”.
Sein Kollege Ümit würde gern als Passagier am Stapellauf teilnehmen: “Wenn das funktioniert, mache ich damit Urlaub”.
20. August 2007
Anruf von Skipper Jon: “Wir benötigen dringend noch eine Schwimmfähigkeitserklärung. Sonst kann ich eigentlich nicht fahren.” Ich erkundige mich beim Wasser- und Schifffahrtsamt. Dort rät man mir, bei der Hitzler Werft nach jemandem zu fragen, der ein solches Papier ‘mal eben‘ ausstellen kann.
In der Zwischenzeit haben sich die in der Werfthalle wohnenden Tauben über das neue Gefährt her gemacht. Werftleiter Herr Büker behauptet: “die zielen auf Alles, was neu in der Halle ist.” Werftarbeiter Chrisztof meint: “Das bringt Glück!”
21. August 2007
9 Uhr: Auf meine Nachfrage bei der Hitzler Werft nach einem Gutachter, antwortet Herr Büker, dass eine Schwimmfähigkeitserklärung, die bürokratischen Gesichtspunkten stand hält, ca. 30.000,– € kostet und bei Herrn Neumann von der SOK zu beantragen sei. Meiner Anfrage nach einer Sonderschwimmfähigkeitserklärung für das Papierschiff begegnet Herr Neumann mit dem Tip, es bei einem privaten Gutachter zu versuchen: Herr Wehr in Lauenburg.
Herr Wehr weist meine Anfrage nach einer Schwimmfähigkeits-
erklärung zurück und gibt zu verstehen, dass er als nächstes prompt auf Regress verklagt würde, wenn er diese erteile. Es könne nicht Sinn und Zweck seiner Tätigkeit sein, diese Erklärung willfährig zu erteilen. Auf meinen Einwand, dass ohne schifffahrtliche Risikobereitschaft Amerika noch nicht entdeckt sei, antwortet Herr Wehr, dass dies nichts mit meinem Anliegen zu tun hätte. Weiterhin behauptet er, dass jeder sehr wohl wisse, dass diese Fahrt nicht gut gehe. Er sei überhaupt zu jedem Spass bereit.





Am 21. August 2007 um 15:07 Uhr
hi,
finde es voll cool, was du da mit einen schiff aus papier vor hast!
habe auf deltaradio davon gehört und bin sofort auf die website gegangen um mir dies mal genauer anzusehen!
dann noch viel spaß dabei mfg lisa
Am 22. August 2007 um 14:47 Uhr
Hallo Frank,
ich finde das toll was du aus Milchtütenpapier gebastelt hast.
Das würde ich auch gerne machen.
Wir wollen uns das alles Live ansehen. Unglaublich! Endlich mal was neues!
Ich bin 4 und habe mit meiner Mama die Bilder in der Zeitung gesehen.
Wir haben das gerade im Din A4 Format gelernt.oleeeeeeeeeeeeeeeeeee
viel glück!
Am 26. August 2007 um 23:46 Uhr
Hallo Frank,
Deine Idee ist super!!!
Macht bestimmt spaß in so `nem selbstgebastelten Kahn
auf der Elbe rumzuschippern!!!
Es ist immer wieder erstaunlich wie verbohrt und unspaßig
die Deutschen Behörden sind!!!!
Was soll denn das?!
Du bist schliesslich ein Erwachsener Mensch
und kannst sehr gut selbst entscheiden, ob
du dir zutraust, mit dem Papierboot auf der Elbe zu fahren!!!
Was soll diese absolut überteuerte “Schwimmfähigkeitserklärung”????
Das sieht doch jeder: ES Schwimmt!!!
Es sollten 100 dieser Boote einfach mal losfahren mal sehen wer die dann stoppen will!!! Stell dir das mal vor!!!
Wahrscheinich würde die Polizei dann mit Hubschraubern kommen und Polizisten sich auf die Boote abseilen, um dieselben in Gewahrsam zu nehmen, damit bloß niemand Spaß hat oder auf den Gedanken kommt ohne “Schwimmfähigkeitserklärung” rumzuschwimmen!!!!!
Super Idee! Mehr davon!!!
Viele Liebe Grüße Angela