Projektbeschreibung
Bis ans Ende der Welt ist eine reale wie virtuelle Schiffsreise in einem Riesenpapierschiffchen entlang des historischen norddeutschen Kultivierungs-, Kolonialisierungs- und Versorgungswasserweges Elbe von Lauenburg über verschiedene Anrainerhäfen durch Hamburg in die Nordsee bis ans Ende der Welt. Im Logbuch www.bisansendederwelt.de können bei täglicher Aktualisierung Standort und Navigation verfolgt werden.
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Mit Jugendlichen aus Lauenburg wird am 15. und 16. August auf der Hitzler Werft in Lauenburg streng nach der uns allen geläufigen Origamifaltanleitung ein 9 m langes Papierschiffchen gefaltet, bevor es am 23. August um 19 Uhr auf dem Werftgelände vom Stapel laufen wird. Anschließend wird es im Schleppverband mit anderen Schiffen die Elbe stromabwärts diverse Elbhäfen passierend über Hamburg und Cuxhaven gezogen, um seine Reise bis ans Ende der Welt zu vollenden.
„Bis ans Ende der Welt“ verweist neben seinem kunstkontextuellen Selbstzweck auf die historische Bedeutung der Elbstadt Lauenburg als Verkehrsmetropole zur Verschiffung von Handelsgütern stromabwärts (u. a. zur Hansestadt Hamburg) im Mittelalter und seine anschliessende durch die Abschaffung des Schifffahrtsmonopols im Jahr 1845 geschaffene Grundlage für die Industrialisierung der Stadt durch Werften und Reedereien.
“Bis ans Ende der Welt” veranschaulicht die Wirkung des wirtschaftlichen Kultivierungsweges der Elbe für Norddeutschland auf künstlerisch-spielerische Weise und rekultiviert die anliegenden Dörfer, Städte und Gemeinden durch die poetische Geste der Schiffsreise eines überdimensionierten Papierschiffchens.


